Die Analyse von Arbeitszeugnissen ist ein weites Feld auf dem sich allerhand Merkwürdigkeiten tummeln. Jeder weiss es
besser, alle reden mit – selbst in Heften für den Plätzchen backenden Teil unserer Gesellschaft findet man eine Aufstellung
fragwürdiger Formulierungen. Was man da lesen kann, sträubt einem Fachmann zum Teil die Haare.
Unvermittelt entsteht beim Arbeitnehmer der Eindruck, dass viele Arbeitgeber eine Art „Geheimbündnis“ verbindet, bei dem
in einer streng geschossenen Schublade wenig vorteilhafte Arbeitszeugnis-Formulierungen schlummern, die Arbeitnehmern
oftmals ein ganzes Berufsleben plagen und der angestrebten Karriere Steine in den Weg legen können.
Natürlich ist das Unsinn.
Unbestritten gibt es eine große Unsicherheit – wie auf allen Gebieten der Kommunikation – wie Aussagen gemeint sind.
Ein Arbeitszeugnis ist zudem eine Beurteilung, was noch mehr verunsichert und vorsichtig werden lässt. Schließlich hat
man alles nach bestem Wissen erledigt, und will das möchte man auch gern bescheinigt bekommen. Zu unseren
Schulzeiten war das nun mal wirklich einfacher – da wusste jeder, was die Noten bedeuteten. Jeder hat sie verstanden und keiner musste darüber nachdenken, wie sie wohl gemeint sein könnten.
Leider sind diese Zeiten vorbei und wir befinden uns in Zeiten der hohen Kunst der Diplomatie – und des Fachwissens. Ist
Ihnen schon einmal aufgefallen, dass jeder, dem Sie ein Zeugnis vorlegen, eine Aussage dazu machen kann? Meist weicht
sie von anderen Meinungen ab - je mehr Leute man fragt, desto verwirrender wird es.
Doch wie sehen diese Aussagen aus?
Zu 98% werden einzelne Aussagen oder Wörter ohne Berücksichtigung jeglichen Zusammenhangs interpretiert. Meistens
ohne Kenntnis der rechtlichen Grundlagen, die bei der Erstellung der Arbeitszeugnisse berücksichtigt werden müssen. Was kann, darf oder muss sogar in dem Zeugnis stehen?
Zur treffenden Analyse eines Arbeitszeugnisses muss man sich zunächst akribisch mit den Anforderungen an die Stelle
und den Stelleninhaber auseinander setzen. Was ist unabdingbar wichtig und was ist eher von belangloser Natur ? Wichtig
sind auch die Branchen und Größenordnung des ausstellenden Unternehmens. Haben Sie hierzu einen Überblick, wie sich die üblichen Anforderungen darstellen ?
Aufgrund unserer umfassenden und langjährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Zeugniserstellung und –analyse wissen wir
sehr konkret um diese Problematiken. Es gilt insbesondere bei der Interpretation nicht nur einzelne Punkte
herauszugreifen, sondern auch im Kontext zu sehen. Branchen- und teilweise auch firmenübliche Ausdrucksweisen und
Darstellungsformen müssen individuell betrachtet und ihrer Aussage zugeordnet werden.
Die Reduzierung der Mitarbeiterstärke hatte in den letzten Jahren leider auch Auswirkungen auf die Personalstruktur in
Personalabteilungen. Firmen jeglicher Größenordnung und Branche beauftragen uns deshalb mit der Erstellung von
qualifizierten Arbeitszeugnissen. Aus diesem fundierten Fachwissen heraus sind wir Ihnen gern behilflich, Ihr Zeugnis auf Stärken und Schwächen detailliert zu prüfen.
Mit dem Ergebnis wissen Sie, woran Sie sind und haben eine sachlich gute, angemessene Diskussionsgrundlage, wenn Sie mit Ihrem Arbeitgeber über mögliche Verbesserungen sprechen möchten.